Entspricht im Rother-Führer Etappe 28
Meine Bloggerin und Partnerin Sonja hat heute wieder mal Ruhetag, zumindest als Journalistin. Sie liebt das tägliche Bloggen, mir liegt eher die Technik, weshalb ich mich um die täglichen Backups und um all die WordPress Thematiken kümmere (Hinweis: muss nicht verstanden werden).
Nun aber zum heutigen Tag, welcher uns wieder mit Sonnenschein empfängt. Nach einem feudalen Frühstück verlassen wir Noasca, auf der GTA wie gewohnt aufwärts, auf einer angenehmen Mulattiera. Die zahlreichen komplett verlassenen Geisterdörfer machen uns sehr nachdenklich. Oft stehen nur noch Grundmauern oder man erkennt in den halbzerfallenen Häusern noch ihr letztes Hab und Gut vor dem Verlassen, oder wohl auch vor deren Hinschied. In einem Ort steht noch ein Schulzimmer, welches 1962 geschlossen wurde. Diese heute komplett verlassenen Orte auf ca. 1600 müM waren früher ganzjährig bewohnt und waren im Winter teils mehrere Wochen von der Aussenwelt abgeschnitten.



Auch die heutige Tour verläuft am Rande des Nationalparks Gran Paradiso und bietet immer wieder imposante Tief- und Hochblicke in die fantastische Gegend.


Der Etappenort Ceresole Reale soll sehr touristisch sein, wobei wir dies kaum wahrnehmen, da die Italiener Ende August abreisen und auch hier vieles geschlossen ist. Man kann sich kaum vorstellen, wie es hier am 22. Juli am Zielort des Giro d‘Italia von Tausenden Leuten gewimmelt haben muss.

Wir checken im Posto Tappa Fonti Minerali ein. Sein Name stammt von der Mineralwasserquelle im Hause. Da eine kalte Nacht bevorsteht, werden wir mit unseren treuen Wegbegleitern zu Siebt in ein Zimmer eingepfercht. Aber im Zentrum steht auf dem GTA das Kulinarische, worauf wir uns auch heute wieder freuen.



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