Entspricht im Rother-Führer Etappe 58
Silvana vom Posto Tappa in Palanfrè erzählt etwas überrascht, dass bis jetzt nur wenige GTA-Wanderer unterwegs sind. Hoffentlich kommen sie noch!
Durch die jahrhunderte alte Buchenwälder, welche Palanfrè vor Lawinen schützen, steigen wir in den langgezogenen und charmanten Aufstieg zu den beiden Seen.

Schön, wieder im Juli unterwegs zu sein, die Pflanzen leuchten bunt und versuchen bewundernde Blicke von den Vorbeiwandernden zu erhaschen. Die Natur ist schon weit, die meisten Alpenrosen sind bereits verblüht.

Uns erstaunt die Gruppe einheimischer Senioren auf dem Weg nach oben. Sonst sind sie doch lieber in der Trattoria am chiacchierare. Der Vorteil ist, dass so die über Nacht gesponnenen Kunstwerke der Spinnen in anderen Gesichtern kleben.
Es ist auch heute feucht-warm, das erfrischende Bad im Lago Frissone Inferiore bietet eine gute Möglichkeit zum Abkühlen.


Viele Höhenmeter fehlen nicht mehr, aber die haben es so richtig in sich. Die Steinböcke springen amüsiert vorüber, als sie uns beim Hochkämpfen beobachten. Der steinige Untergrund macht aus drei Schritten zwei. Aber die Ausblicke sind grandios, jeder Übergang hält eine neue Perspektive bereit.


Der Abstieg nach Limonetto zieht sich auch nochmals über die Stein-Rolltreppe, und wird im Verlauf abgelöst von knietiefen Plackenfeldern. Auch nicht viel besser.
Die Pflanzen- und Insektenwelt ist beeindruckend und zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich:


Doch wir treffen recht früh und ganz ohne Gewitter im Patatouc etwas oberhalb von Limonetto ein und lassen es uns ganz nach GTA-Manier gut gehen. Das Posto Tappa wurde vor 2 Jahren mit enormer Eigenleistung wunderschön renoviert, nur noch wenig erinnert an das alte Bauernhaus.




Fazit des Tages: Wenn Du schnell gehen willst, dann gehe alleine. Wenn Du weit gehen willst, dann musst Du mit anderen zusammen gehen. (Afrikanische Weisheit)

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